(Wiederhergestellter Post vom 18.04.2015 aus dem alten Tavannes-Blog)
Links davon wäre der M-Raum gewesen, der aber leider völlig zerstört ist.
Ich habe versucht, den Aufbau der Batterie graphisch darzustellen:
(Wiederhergestellter Post vom 18.04.2015 aus dem alten Tavannes-Blog)
Links davon wäre der M-Raum gewesen, der aber leider völlig zerstört ist.
Ich habe versucht, den Aufbau der Batterie graphisch darzustellen:
(Wiederhergestellter Post vom 07.04.2015 aus dem alten Tavannes-Blog)
Diesmal ging es in den südöstlichen Abschnitt. Beginnen wollte ich eigentlich mit der Suche nach dem Infanterie-Untertretraum 4, der am östlichen Ortsrand von Hagau sein müsste, aber so weit kam ich gar nicht.
Von Zuchering her kommen, fielen mir plötzlich rechterhand einige regelmäßige Erdformationen in einem kleinen Gehölz auf, die ich unschwer als Erdtraversen einer Batterie identifizieren konnte. Also angehalten und nachgesehen!Es handelt sich um die nordwestliche Anschlussbatterie von Fort X. Die Anlage wurde 1879 fertig gestellt und bestand aus 4 Geschützplattformen und einem Munitionsraum.
Die Geschützplattformen samt Traversen befinden sich in einem traumhaften Zustand. Geringfügige Rodungsarbeiten wären nötig, dann würde die Batterie wieder wie neu aussehen:Na ja, bis auf den Munitionsraum leider, bei dem haben die Amerikaner ganze Arbeit geleistet:
Alles in allem trotz aller Sprengschäden eine beeindruckende Anlage, die eindeutig einer touristischen Würdigung wert wäre. Und wenn es nur ein schnödes Hinweisschild wäre, wie ich es danach am (ebenfalls gesprengten) Munitionsraum 2 bewundern durfte:
Dieser Munitionsraum ist (wie so viele Kleinwerke rund um Ingolstadt) in Privatbesitz. Ich hatte das Glück, den Besitzer kennen zu lernen, der sich sehr darüber freute, dass sich jemand für die Anlage interessierte, und mir bereitwillig alle Fragen beantwortete.
Als letztes Objekt besuchte ich das Zwischenwerk 9 / Werk 192 ("Fort Rosenschwaig"). Dieses Werk wurde 1890 - 92 gebaut und ebenfalls 1946 gesprengt. Es sind noch sehr viele Reste der Infrastruktur zu sehen; beeindruckend fand ich vor allem die gesprengten Panzerbeobachter:Auch bei diesem Werk ist die Anschlussbatterie noch gut erhalten, allerdings bei weitem nicht so gut wie bei Fort X. Sie besteht aus 8 Geschützplattformen, hat aber keinen Munitionsraum.
Für weitere Objekte hatte ich heute leider keine Zeit mehr, aber Ingolstadt bietet genügend Ziele für die ein oder andere weitere Exkursion.Links der (leider sehr schlechte) Scan aus dem Journal, rechts ein Abdruck des Fauststempels.
(Wiederhergestellter Post vom 08.02.2015 aus dem alten Tavannes-Blog)
Hier ein sehr stimmungsvolles Schwarzweißfoto aus dem Fort de Choisel. Es zeigt die Überreste des 75mm Panzerturms und wirkt fast wie die Trümmer eines abgestürzten UFOs:
(Wiederhergestellter Post vom 08.02.2015 aus dem alten Tavannes-Blog)
(Wiederhergestellter Post vom 04.02.2015 aus dem alten Tavannes-Blog)
Hier eins meiner Lieblingsmotive im Fort Villey-le-Sec, der Drehmechanismus des Mougin-Panzerturms:
(Wiederhergestellter Post vom 04.02.2015 aus dem alten Tavannes-Blog)
Bei unserer Toul-Exkursion im Jahre 2008 besichtigten wir u.a. auch das Fort Villey-le-Sec. Die Nordbatterie hatte dabei ein ganz besonderes Schmankerl zu bieten: Einen voll funktionsfähigen Panzerturm, der sogar zwei Salutschüsse abgab - live ein ungemein beeindruckendes Erlebnis. Hier ist es auf Video gebannt.